Familienzentrum: Wir sind für Familien da

"Im Januar 2006 hat die Landesregierung sich zum Ziel gesetzt, Nordrhein Westfalen zum kinder- und familienfreundlichsten Land in Deutschland zu entwickeln. Kinder brauchen starke Eltern. Darum schaffen wir Familienzentren. Hier können Kinder in ihrer Entwicklung gefördert und Eltern bei der Erziehung unterstützt werden."
(Auszug Armin Laschet, Minister für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes NRW)

Wir haben im Mai 2006 an der Pilotphase teilgenommen und im Juni 2007 das Gütesiegel zum Familienzentrum erhalten.
Unterstützt wurden wir in der Pilotphase von der ISA (Institut für soziale Arbeit) und PädQIUS (Pädagogische Qualitäts-Informations-Systeme gGmbH).
Im März 2011 und Februar 2015 haben wir uns der Prüfung der gesetzlichen Rezertifizierung NRW unterzogen und dürfen uns bis Juni 2019 "Geprüftes Familienzentrum NRW mit Gütesiegel" nennen.

Familienzentren sind erweiterte Kindertageseinrichtungen:

Kinder und Familien werden gemeinsam gefördert und nachhaltig unterstützt. Bildung, Erziehung und Betreuung als Aufgabe der Kindertageseinrichtungen sollen mit Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien zusammengeführt werden.
Neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zu der Kindertageseinrichtungen einen wesentlichen Beitrag leisten, stehen die Stärkung der Entwicklungs- und Bildungskompetenzen von Kindern und der Erziehungskompetenz von Eltern im Vordergrund.
Dazu gehört vor allem eine kontinuierliche Förderung in den frühen Lebensjahren. Hier werden die Weichen für die Lebenschancen der Kinder gestellt. Wir wollen Eltern so früh wie möglich die erforderliche Hilfe und Unterstützung umfassend, zielgenau und vor allem unmittelbar zukommen lassen.

Das können wir am besten erreichen, wenn wir Eltern dort abholen, wo ihre Kinder betreut werden - in der Tageseinrichtung für Kinder.
Literaturangabe: Ministerium für Familien, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW / Heft: Neue Wege-FZ in NRW Nr.2041

Schwerpunkte in unserem Familienzentrum:

Schriftliche Verankerung von Sprachförderung im Konzept der Einrichtung und Unterbreitung von konkreten Angeboten vorschulischer Sprachförderung.
Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren.
Kooperation mit den örtlichen Beratungsstellen, den Familienbildungsstätten und sonstigen Institutionen.
Leistung von Hilfe und Unterstützung bei der Vermittlung von Tagesmüttern und Tagesvätern.
Ausrichtung des Angebotes an den Bedingungen des Sozialraums, spezifische Hilfe in Bezug auf Fragestellungen innerhalb der Familie.